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Es werde Licht - Beleuchtung für dein Aquarium

Eine kraftvolle Beleuchtung, welche die Bodendecker in deinem Aquascape zum Perlen bringt. Tanganijka Barsche stellen unter kaltweißen Lichtstrahlen ihrer Beute nach. Salmler, die im warmweißen Tageslicht eines Klarwasser Biotops des Amazonas ihre Bahnen ziehen. Der Tag erwacht mit einem Sonnenaufgang. Ein Pärchen Buntbarsche, das im schwachen Mondlicht über seine Brut wacht.
Dies sind nur einige Beispiele, wie man mit Licht verschiedene Stimmungen in einem Aquarium erschaffen kann. Praktisch jeder Aquarianer ist daher stets auf der Suche nach der optimalen Beleuchtung für sein Aquarium. Dabei hat auch jeder Aquarienbesitzer unterschiedliche Bedürfnisse, was das Design oder die Befestigungsart einer Beleuchtung für ein Aquarium angeht. Der Aquascaper liebt die Transparenz und das edle Design von Aufsetzleuchten mit dezenten Acrylhalterungen. Der klassische Aquarianer will lieber einen in die Abdeckung seines Aquariums integrierten Leuchtbalken. Der Nano Aquarianer und der Garnelenhalter freuen sich über praktische Klemmleuchten für ihre kleinen Cubes.

Eine Aquarienbeleuchtung auf der Basis von LEDs ist ein sehr moderner, fortschrittlicher Ansatz, der sich nicht nur im Wohnraum, sondern auch in der Aquaristik immer mehr zum Standard entwickelt. Kein Wunder, verbrauchen doch LED Lampen wesentlich weniger an Energie und sind bezüglicher ihrer Betriebsdauer langlebiger, ein großer Vorteil in den heutigen Zeiten mit ihren stetig steigenden Strompreisen. Früher mussten alt gewordene Leuchtmittel wie Leuchtstoffröhren oder Birnen regelmäßig ausgetauscht werden. Auch dieser Umstand fällt weg, wenn man sein Aquarium mit LED Lampen betreibt. Auch wenn der Anschaffungspreis auf den ersten Blick etwas abschreckt: Wer die Kosten ausrechnet und vergleicht, wird feststellen, dass sich die Umrüstung oder der Neukauf einer Aquarienlampe auf LED Basis nach einer gewissen Zeit doch deutlich lohnt. Auch in punkto Lichtsteuerung bieten LED Lampen viele Vorteile, da zum Beispiel mehrere Farbtöne auf einer sehr kleinen Fläche durch verschiedenfarbige LEDs erzeugt werden können: Die Leuchtdioden brauchen bei weitem nicht so viel Platz auf einem Lampenkörper wie etwa herkömmliche Beleuchtungen mit Leuchtstoffröhren.

In dieser Rubrik unserer Aquascaping Wiki stellen wir daher hauptsächlich LED Beleuchtungssysteme für Aquarien vor. Unter dem Schwerpunkt Aquascaping und Pflanzenaquaristik empfehlen wir natürlich vor allem Aquarienbeleuchtungen, die optimal für den Wuchs von Wasserpflanzen ausgelegt sind. Aber auch Tipps zum Umbau, zu den Befestigungsmöglichkeiten von Aquarienlampen und Steuermöglichkeiten mittels LED Controller und Tageslichtsimulatoren sind in dieser Kategorie zu finden. Ebenfalls werden hier typische Fragen beantwortet, die sich um das Thema Licht und Beleuchtung im Aquarium drehen.

Vor allem Einsteiger in die Aquaristik sind bezüglich der Farbtemperatur (welche in Kelvin angegeben wird) oft ratlos. Dieser Wert gibt die Art des Weißtones an, in der verschiedene Leuchtmittel erhältlich sind. Welche Farbtemperatur ist ideal für den Wuchs von Wasserpflanzen im Aquarium? So pauschal lässt sich das leider gar nicht beantworten, da im Prinzip jede Pflanzenart ihre eigenen Vorlieben hat. Zudem sind bestimmte Aquarienpflanzen in der Lage, sich dem Spektrum des Lichtes anzupassen - das nennt man chromatische Adaption.
Ganz allgemein können wir dennoch den Hinweis geben, dass ein gleichmäßiges Tageslichtspektrum gut für das Wachstum jeglicher Pflanzen ist. Es kann mittlerweile mit nahezu jeder Aquarienlampe umgesetzt werden, die von den renommierten Herstellern angeboten wird. Die Wahl des Weißtones spielt dabei für die Wasserpflanzen keine so große Rolle mehr, hier kann der Aquarienbesitzer seinen persönlichen Geschmack entscheiden lassen.

Neben dem Farbspektrum ist aber vor allem die Intensität des Lichtes bei einer Aquarienlampe entscheidend für den Pflanzenwuchs. Viele Aquarianer machen hier einen entscheidenden Fehler. Getreu dem Motto "Viel hilft viel" stocken sie ihre Beleuchtung drastisch auf. Oft endet diese Änderung in einem Algendesaster. Hier sind zwei Dinge von Bedeutung: die Beleuchtungsstärke sollte zu den Ansprüchen der im Aquarium gehaltenen Wasserpflanzen passen. Eine Anubia, eine Cryptocoryne und ein paar Moose im Becken rechtfertigen keine Starklichtbeleuchtung. Diese Schattenpflanzen kommen deutlich besser mit weniger Licht zurecht. Anspruchsvollere Pflanzen wie Stängelpflanzen profitieren zwar von mehr Licht und wachsen dadurch auch schneller. Es werden dann aber auch größere Mengen von anderen Nährstoffen benötigt. Insofern sollte eine Erhöhung der Beleuchtung immer einhergehen mit einer Anpassung der restlichen Nährstoffversorgung im Mikro- und Makrobereich, so wie in der CO2 Zufuhr. Außerdem sollte eine ausreichende Pflanzenmasse als Grundlage im Aquarium vorhanden sein.

Auf diese und viele weitere Themen gehen wir in unserer Kategorie Aquarium Beleuchtung ein. Hier möchten wir euch einen möglichst kompletten Überblick hinsichtlich der für eure Bedürfnisse optimalen Aquarienbeleuchtung geben.