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    Umzug mit Aquarium

    Wie man ein Aquarium transportiert

    Auf zu neuen Ufern! Jeder gelangt einmal in die Lebenssituation, seinen Standort zu wechseln und mit Hab und Gut in ein neues Zuhause zu ziehen. Wie macht man das eigentlich mit einem Aquarium?
    Neben der gewohnten Methode, das Aquarium komplett leer zu räumen und sämtlichen Inhalt getrennt voneinander zu transportieren, gibt es gerade für stärker bepflanzte Becken oder Aquascapes durchaus andere Möglichkeiten. Diese haben den Vorteil, dass das komplette Wurzelwerk der Wasserpflanzen den Bodengrund zusammen hält und für eine gute Stabilität des Bodensubstrates und der Dekoration sorgt, selbst bei wackeligem Transport.

    Wurzeln von Aquarienpflanzen

    Das Wurzelwerk der Pflanzen hält das Bodensubstrat gut zusammen.

    Vorbereitungen

    Glass Lily Pipe demontieren

    Jegliche Technik im und am Aquarium sollte zunächst deinstalliert werden. Dies erleichtert nicht nur den späteren Transport, sondern auch das Herausfangen der Bewohner. Wenn sich Tiere schlecht einfangen lassen, kannst Du probieren, diese mit Futter anzulocken. Gerade bei Garnelen hat man so eine deutliche höhere Fangquote.

    Fische und Garnelen füttern

    Flinke oder scheue Fische lassen sich besser in der Nacht fangen, also wenn die Beleuchtungsphase des Aquariums vorüber ist und die Fische sich schon im Ruhezustand befinden. Auch ein schon bereits deutlich abgelassener Wasserstand erleichtert das Herausfangen von Aquarienbewohnern, da ihnen so weniger Versteckmöglichkeiten gegeben sind. Der Transport der Tiere sollte, wie man es vom Händler kennt, fachgerecht in Transportbeuteln stattfinden. Zur Not eignen sich auch haushaltsübliche Eimer, die man allerdings nicht komplett mit Wasser füllt und abdeckt, um keine Verluste durch herausspringende Fische oder Garnelen zu haben.

    Entleeren des Aquariums

    Grundsätzlich gilt zunächst einmal, möglichst viel Gewicht einzusparen. Dies bedeutet in dem Falle, das Maximum an Wasser aus dem Aquarium abzulassen. Bei stetig sinkendem Wasserstand kann man auf immer dünnere Schläuche zum Heraussaugen des Wassers zurückgreifen.

    Schläuche verschiedener Größe

    Zuletzt arbeitet man mit einem 4/6 mm-Luftschlauch, um die letzten Reste entfernen zu können. Um das Wasser im Bodengrund zu erreichen, empfiehlt es sich, in einer Ecke des Beckens eine kleine Mulde zu graben (möglichst bis zur Bodenscheibe). Dort kann nun der Schlauch angesetzt werden.

    Schlauch in der Ecke eines Beckens

    Das restliche Leer-Volumen des Aquariums und vor allem exponierte Dekorationsgegenstände aber auch verbleibende Technik werden mit leichten Füllmaterialien stabilisiert. Hierzu eignen sich hervorragend Filterwatte, Luftpolsterfolie oder zerknülltes Papier. Um einen gewissen Feuchtigkeitsgrad für die Wasserpflanzen zu erhalten, wird das Aquarium abschließend mit Frischhaltefolie versiegelt.

    Becken mit Watte ausstopfenBecken mit Watte ausstopfenAquarium mit Frischhaltefolie versiegeln

    Wenn es nicht möglich war, alle Tiere herauszufangen, kann man einen minimalen Wasserstand von einigen Zentimetern übrig lassen. In dem Falle sollte der Transport möglichst rasch durchgeführt werden, um das Aquarium schnell wieder befüllen zu können und um den Stress für die Tiere so gering wie möglich zu halten.

    Transport

    Das nun fertig verpackte Becken kann nun bewegt werden. Die Bodenplatte des Aquariums sollte dabei möglichst entlastet werden. Dies bedeutet, dass man beim Tragen diese händisch unterstützt oder einfach das gesamte Becken zum Transport auf eine stabile Holzplatte oder -palette stellt und das Aquarium darauf transportiert.

    Aquarium im Auto

    Im Auto sollte das Aquarium vor Verrutschen gesichert werden. Seile oder Spanngurte helfen hier bei der Fixierung. Decken und ähnliche Stoffe dienen dazu, Zwischenräume auszupuffern. Das Fahrzeug sollte man sehr vorsichtig bedienen, ruhig und vorausschauend fahren.